Dass das Frauenbudget zuletzt gleichgeblieben ist, sei de facto eine Kürzung, sagte Frieben. Schließlich gebe es dadurch keine Inflationsabgeltung sowie keine Abgeltung der kollektivvertraglichen Lohnerhöhungen. Das sei für viele Organisationen ein Problem. In den Ländern gebe es zudem teils Kürzungen bei Projekten im Bereich des Gewaltschutzes. Frieben hofft, dass Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner das Frauenbudget "massiv erhöhen wird" und appellierte an Finanzminister Markus Marterbauer (beide SPÖ), die notwendigen Mittel für Gleichstellung, Gewaltschutz und soziale Arbeit bereitzustellen.