Ein Sekundärtransport wird dann durchgeführt, wenn bereits in einem Klinikum versorgte Patientinnen und Patienten von einer medizinischen Einrichtung in eine andere spezialisierte Versorgungseinheit gebracht werden. Geht es nach der Gesundheitskasse, soll laut einer Sprecherin die Abrechnung für Sekundärtransporte "direkt mit den jeweiligen Rechtsträgern der Krankenanstalten" erfolgen, da die ÖGK jährlich rund sechs Mrd. Euro im Rahmen der Krankenanstaltenfinanzierung an die Spitäler zahlt. Rechtsträger können etwa Länder, Städte, Gemeinden oder private Träger sein.
Wien
ÖGK stoppt Finanzierung für Sekundärtransporte ab Mai
Die ÖGK streicht die Finanzierung für Sekundärtransporte, wie die "Kronen Zeitung" am Donnerstag zuerst berichtete. Auf APA-Nachfrage bestätigte die ÖGK, dass die Kürzungen in Höhe von 9,8 Mio. Euro österreichweit ab 1. Mai schlagend werden. Die Bundesländer seien bereits über die Einsparungen informiert worden, Zusatzkosten für Patienten sollen nicht entstehen. Aus Sicht der ÖGK ist die Leistung durch die Krankenanstaltenfinanzierung von sechs Mrd. Euro jährlich abgedeckt.
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