"Es haben sich viele Landsleute bei unserem Patientenanwalt gemeldet, die sich teilweise monatelang auf fix geplante OP-Termine vorbereitet haben, die dann kurzfristig abgesagt wurden. Damit wurden ihre Leidenswege unnötig verlängert", teilte Mikl-Leitner der APA in einer schriftlichen Stellungnahme mit. Die Landeshauptfrau hatte im Dezember angekündigt, dass in der Causa rechtliche Schritte "bis hin zur Klage" geprüft werden. Nun wird das Land Niederösterreich für einen dieser abgewiesenen Patienten eine Klage einbringen. Der Mann stammt den Angaben zufolge aus dem Bezirk Mistelbach. Er habe von einem Wiener Krankenhaus einen Operationstermin erhalten, der nach rund eineinhalb Jahren Wartezeit abgesagt worden sei. Als Begründung sei angegeben worden, dass der Patient seinen Hauptwohnsitz in Niederösterreich habe.