Eine Bedarfsdeckung von 100 Prozent sei aufgrund der geburtenschwächeren Jahrgänge und krankheitsbedingter Ausfälle nicht möglich, führte Plakolm aus. Die meisten Zuweisungen gab es 2025 mit 3.479 in Wien und mit 3.042 in Oberösterreich. Rund 39 Prozent waren im Rettungswesen, 27 Prozent in der Sozial- und Behindertenhilfe und 12 Prozent in der Altenbetreuung beschäftigt. Weitere neun Prozent waren in Spitälern im Einsatz, rund vier Prozent in der Kinderbetreuung. Insgesamt gibt es 1.500 Zivildiensteinrichtungen mit 3.000 Einsatzstellen.
Wien
Zivildienst - 2025 wurden 89,7 Prozent des Bedarfs gedeckt
Die Zahl der Zivildiener ist 2025 im Vergleich zum Jahr davor gleich geblieben. 14.884 junge Männer wurden 2025 zugewiesen - acht weniger als 2024, sagte die zuständige Ministerin Claudia Plakolm (ÖVP) bei einer Bilanz-Pressekonferenz am Donnerstag. 89,7 Prozent des Bedarfs wurden gedeckt, das ist ein Prozentpunkt weniger als 2024. Im Vorjahr feierte der Zivildienst außerdem sein 50-jähriges Jubiläum - seit 1975 haben sich 455.215 Männer für den Wehrersatzdienst entschieden.
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