Dornauer, mittlerweile SPÖ-Landtagsabgeordneter, hatte gegenüber der APA verlangt, dass der Landesenergieversorger 280 Millionen Euro an "Übergewinnen" an die Bevölkerung zurückzahlen solle und angekündigt, einen Landtagsantrag stellen zu wollen. Später konkretisierte er gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" und wollte 50 Millionen Euro davon für den Rechtsanspruch auf Vermittlung eines Kinderbetreuungsplatzes verwendet wissen. Außerdem ortete er bei "zentralen Fragen" im Land "immer größer werdenden Stillstand", die Koalition aus ÖVP und SPÖ müsse "bereit sein, endlich neue Wege zu gehen."
Innsbruck
Mattle verwundert über Dornauer, Dornauer verwundert über LH
Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) hat sich nach dem Vorstoß von Ex-SPÖ-Chef Georg Dornauer auf Rückzahlung von Tiwag-"Übergewinnen" und Seitenhieben gegen die Landesregierung verwundert über seinen früheren Landeshauptmannvize gezeigt. "Georg Dornauer hatte seine Zeit. Ich bin überrascht, dass er uns all die Dinge über die Medien ausrichtet", sagte Mattle im APA-Interview. Dornauer zeigte sich wiederum über Mattle teils verwundert und kritisierte ihn deutlich.
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