Kunasek sieht eine "klare freiheitliche Handschrift" und eine "Mitte-rechts-Ausrichtung" in den vergangenen sechs Monaten. Er lobte seine "stabile Regierungsmannschaft", zwischen die "kein Blatt Papier" passe, und er freute sich über eine Umfrage der "Kronen Zeitung", die vergangene Woche veröffentlicht wurde. Das Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) befragte 982 wahlberechtigte Steirerinnen und Steirer ab 16 Jahren (Schwankungsbreite +/- 3,1 Prozent), wen sie am Sonntag wählen würden. Der Untersuchungszeitraum war 2. bis 10. Juni. Das Ergebnis: Die FPÖ kam auf 38 Prozent (im November 2024 waren es knapp 35 Prozent). Die FPÖ legte also sogar noch zu. Die ÖVP kam auf 24 Prozent (nach rund 27 Prozent im November). Der neue SPÖ-Chef Max Lercher legte ein wenig von 21 auf 22 Prozent zu.
Graz
Steirische FPÖ zog nach sechs Monaten Regierung Bilanz
Die steirische FPÖ hat nach rund sechs Monaten Regierungsarbeit am Montag eine erste Bilanz gezogen und sich selbst auf die Schultern geklopft: "Es ist für manche überraschend, dass wir unsere Wahlversprechen halten", so Landeshauptmann Mario Kunasek. Die Blauen verwiesen auf mehrere umgesetzte Projekte: Der "Lufthunderter" auf Autobahnen im Großraum Graz wurde abgeschafft, Verschärfungen beim Betteln sind beschlossen und die Sachleistungskarte für Asylwerber wird ausgerollt.
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