Abschiebungen in Herkunftsländer, allen voran nach Afghanistan und Syrien, sichere Außengrenzen und den Stopp der Entwicklungshilfe für Länder die nicht kooperieren, werde es nur mit Schwarz-Blau geben. "Wir finden das alles sehr erfreulich. Aber bitte beachten wir, was er jetzt sagt, wenn er dann nach der Wahl Kanzler werden soll", traute Fürst in den Versprechungen von Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) nicht ganz.
Wien
FPÖ streckt Hand in Richtung ÖVP aus
Vier Tage vor der Nationalratswahl beschäftigt die FPÖ bereits die Zeit danach. Bei einer Pressekonferenz streckte Verfassungssprecherin Susanne Fürst die Hand deutlich in Richtung ÖVP aus. Nur mit der FPÖ sei jener strenge Migrationskurs umsetzbar, den die Kanzlerpartei propagiere. Die Forderungen der ÖVP, etwa jene nach Rückkehrzentren, unterstützen die Blauen, denn diese "entsprechen genau dem Bild der 'Festung Österreich'. Lassen Sie uns diese gemeinsam bauen!".
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