Seit dem 16. September hat das Innenministerium vermehrt Angriffe auf Websites registriert. Zuletzt betroffen waren die Internet-Auftritte der ÖVP, der SPÖ und der KPÖ. Bei diesen sogenannten DDoS-Angriffen ist das Ziel eine Überlastung des Netzwerks, was zu entsprechenden Ausfällen führen kann. Zu Kompromittierungen anderer Systeme ist es aber nicht gekommen. Dem Vernehmen nach soll es auch versuchte Cyberattacken auf den ORF gegeben haben, was dort auf APA-Anfrage aber nicht bestätigt wurde.
Wien
Ministerium sieht keine Gefahr für Wahl durch Cyberattacken
Das Innenministerium sieht keine Bedrohung des Ablaufs der Nationalratswahl durch Cyberattacken. Man sei durch jüngste Angriffe auf Websites von Parteien aber "gewarnt", sagte ein Sprecher des Ressorts am Dienstag auf APA-Anfrage. Solche gebe es aber bereits vermehrt seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.
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