Wahlumfragen gegenüber ist Kickl "sehr skeptisch eingestellt". Diese entsprächen oft nicht der Wirklichkeit. Deshalb wolle er sich auch nicht auf Prognosen verlassen, wonach die FPÖ die Nationalratswahl im September gewinnen könnte. Wichtiger sei ihm die "Stimmung bei den Leuten", sagte Kickl: "Ich habe ein gutes Gefühl, wir bekommen viel Zuspruch und auch Dankbarkeit." Ziel sei es, nach der Wahl "mit Abstand" stärkste Kraft zu sein und einen Auftrag zur Regierungsbildung zu bekommen.
Wien
Kickl "fixiert auf die Nummer Eins" bei der Nationalratswahl
FPÖ-Chef Herbert Kickl hat im ORF-"Sommergespräch" neuerlich den Anspruch auf das Amt des Bundeskanzlers gestellt. "Ich bin fixiert auf die Nummer Eins", sagte er am Montag. Und zwar nicht aus persönlichem Interesse, "sondern weil es einem das Instrument gibt, Gutes für die Bevölkerung zu tun". Er habe gelernt, so Kickl, dass der stärkere Partner ein "Übergewicht in der Regierung" habe. Kritik übte der Freiheitliche an ÖVP, SPÖ sowie Moderator Martin Thür.
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