Raab unterstrich in dem Interview, dass die Sozialhilfe ja auch höher sei, wenn man Kinder habe: "Das ist ein Ausdruck der sozialen Verantwortung, der wir gerecht werden müssen." SPÖ-Kritik, dass zu wenig gegen Kinderarmut getan werde, wies sie zurück. Die Ministerin erinnerte in diesem Zusammenhang an die in dieser Legislaturperiode beschlossene Inflationsanpassung von Sozial- und Familienleistungen. Auch auf die positive Erwähnung Österreichs in einer Studie der EU-Kommission, wonach es sehr gut gelinge, die Armutsgefährdungsquote durch Unterstützungsleistungen für Familien und Steuererleichterungen deutlich zu verringern, verwies sie wieder.