Wie der DSN-Beamte ausführte, hatten die heimischen Behörden im Juni 2020 über Europol von einem "IS-Influencer-Profil" erfahren. 700 IP-Adressen mussten in weiterer Folge überprüft werden, wobei man bei der Suche nach dem IS-Propagandisten ohne fremde Hilfe nicht weitergekommen wäre. Ohne "internationalen Austausch" wäre man "an der heimischen Rechtslage gescheitert", sagte der Zeuge. So aber habe der Verfassungsschutz mehr Informationen bekommen und konnte schließlich eigenständig Beweismittel sichern, darunter ein Foto, das der gesuchte Influencer offenbar mit einem Smartphone aus einer Zelle in einer Justizanstalt aufgenommen hatte. Man habe "Puzzlesteine" zusammengetragen, darunter auch ausgelesene Chats.