"Wir warnen die Konfliktparteien: Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Sicherheit und Frieden. Es darf nicht sein, dass sie entführt, getötet oder als menschliche Schutzschilde missbraucht werden. Auf Menschen, die humanitäre Hilfe leisten, darf nicht geschossen werden. Leider verlor bereits ein Sanitäter im Einsatz sein Leben", so Schöpfer. "Nach dem Humanitären Völkerrecht ist es absolut verboten, Zivilisten in einen bewaffneten Konflikt hineinzuziehen." Bei Staaten könne man voraussetzen, dass sie die völkerrechtlichen Regeln kennen und beachten, bei lokalen Terrorgruppen nicht. Dies sei "nicht zu billigen, aber wir haben die Situation".