Bereits am Dienstag hatten die Fahnder bei einer Kontrolle zwei Ladungen Kokain mit dem Verkaufswert von insgesamt 114 Millionen Euro sichergestellt. Die erste Ladung von 450 Kilogramm war in einem Container mit Dosen-Spargel aus Peru versteckt. Etwas später war eine zweite Ladung von 1.077 Kilogramm in einem Container mit Gitarren aus Südamerika gefunden worden.

Die Unternehmen, an die die entsprechenden Container geliefert werden sollten, haben nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wahrscheinlich nichts mit dem Drogenschmuggel zu tun. Die Ermittler denken, dass das Kokain in Südamerika in die Container geschmuggelt worden war. Die Drogen sollten dann vermutlich von Handlangern in Rotterdam aus dem Containern geholt werden.