Die Kinder kamen auch wohlbehalten wieder daheim an. Der Teenager jedoch verlor den Weg beim Abstieg. Aufgrund der drohenden Dunkelheit setzte er von seinem Handy trotz fehlender SIM-Karte einen Notruf ab. Wegen der ungenauen Ortsangabe und da kein Rückruf bei dem Hilfesuchenden möglich war, gestaltete sich die Ortung zunächst schwierig.
An der Suchaktion beteiligten sich schließlich 15 Einsatzkräfte der Bergrettungsstelle Traunkirchen sowie acht Polizisten. Außerdem wurde der Polizeihubschrauber Libelle Salzburg alarmiert. Eines der Kinder, das zuvor mit ihm auf die Ruine gewandert war, führte gemeinsam mit der Mutter des Vermissten die Einsatzkräfte zu jener Stelle, an der sich die Gruppe zuvor getrennt hatte. Ganz in der Nähe davon wurde der 17-Jährige wohlauf aufgefunden. Gegen 21.30 Uhr waren alle Beteiligten wieder sicher im Tal.