Die Kombination aus bereits merklich gestiegenen Durchschnittstemperaturen, zuletzt vermehrt trockenen Jahren, tendenziell mehr und längeren Hitzewellen und einem vielerorts für diese Bedingungen nicht gut aufgestellten Baumbestand hat in einigen Gegenden Österreichs, wie dem Wald- und Mühlviertel oder im Alpenvorland, schon starke Waldschäden verursacht. Wie es im größeren Maßstab in Europas Wäldern angesichts des Klimawandels weitergeht, hat ein Forschungsteam um den österreichischen Forstwissenschafter Rupert Seidl anhand von Waldsimulationen auf Basis von Satellitendaten untersucht.