"Darunter sind auch Meldungen von Personen, die nie bei SOS-Kinderdorf betreut wurden, sowie von Personen, die nicht selbst von gemeldetem Fehlverhalten betroffen waren", so SOS-Kinderdorf in einer Stellungnahme. Mit sämtlichen Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern steht SOS-Kinderdorf demnach im Austausch. Die Reformkommission sei über alle Inhalte - sowohl über die acht historischen Opferschutzfälle als auch über die fünf laufenden Verfahren und die vier weiteren Hinweise - informiert worden.
Wien
Neue Missbrauchsvorwürfe gegen SOS-Kinderdorfgründer Gmeiner
Gegen den Gründer von SOS-Kinderdorf, Hermann Gmeiner, sind weitere Missbrauchsvorwürfe bekannt geworden. Wie der "Falter" in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, sind fünf weitere Fälle aufgetaucht, vier in Österreich und einer in Deutschland. SOS-Kinderdorf bestätigte die Vorwürfe, in den betroffenen Fällen würden bereits Opferschutzverfahren laufen. "Darüber hinaus sind vier weitere Hinweise auf Fehlverhalten eingegangen", hieß es seitens der Organisation.
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