Die wesentlichen Unterschiede lagen in der "Drucktiefe, Qualität und Beatmungsdauer", sagte Studienleiterin und Direktorin des Instituts für Diversität in der Medizin, Sabine Ludwig. Es wurde mithilfe einer in der Reanimationspuppe installierten App ein "Gesamtscore" bei den 164 Studienteilnehmern - allesamt Studierende der Human- oder Zahnmedizin - errechnet. Es zeigte sich, dass bei einer männlichen Puppe im Schnitt 80,4 Punkte erreicht wurden, bei der weiblichen jedoch nur 70,5 von 100 Punkten. Auch bei Studienteilnehmern mit Vorerfahrung - also beispielsweise durch eine Sanitäterausbildung - habe es Unterschiede gegeben.