Im vergangenen Jahr waren zwei Starts dieser 18 Meter hohen Rakete mit Feststoff-Antrieb missglückt. Die japanischen Pläne für technologische Souveränität hatten im Dezember einen weiteren Rückschlag erlitten. Nach sechs erfolgreichen Starts scheiterte eine Mission der Rakete "H3" des Industriekonzerns Mitsubishi an Triebwerksproblemen. Damit steht das Ziel der Regierung in Tokio, jährlich 30 Starts japanischer Raketen bis Anfang der 2030er-Jahre zu erreichen, auf der Kippe. Die dortigen Satellitenbauer müssen daher für den Transport ihrer Produkte in eine Umlaufbahn auf US-Unternehmen wie SpaceX des umstrittenen Milliardärs Elon Musk ausweichen.