Verurteilt wurde er wegen der Vorbereitung von Suchtgifthandel. Acht der 24 Monate Haftstrafe wurden unbedingt ausgesprochen. Seit Mitte Oktober 2025 saß er in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Josefstadt. Diese Zeit wird auf die unbedingte Freiheitsstrafe angerechnet. "Mein Mandant ist umfassend und reumütig geständig", erklärte sein Anwalt Mathias Burger. Er verzichtete auf Rechtsmittel, die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab.
Nach Angaben des Verurteilten hatte er das Airbnb in der Engerthstraße in Wien-Leopoldstadt angemietet, um dort das Kokain für den Behörden unbekannten Personen aufzubewahren. Dort flog er auf, weil eine Putzfrau die Drogen fand und ihre Chefin die Polizei verständigte.
Er habe das Kokain dort "geparkt", um Schulden in der Höhe von 5.000 Euro zu tilgen. Allerdings sei er selbst auch stark drogenabhängig gewesen. Die Staatsanwaltschaft legte das als Schutzbehauptung aus, um eine Privilegierung als Suchtkranker zu erlangen. Die Darstellung des Angeklagten sei "nicht plausibel". "Ziel war das Rückzahlen von Schulden", hielt auch der Richter fest und gab den Anklagepunkten statt. Zugute kam dem Mann, dass er bis dahin nicht vorbestraft war.