Die Patientinnen und Patienten wurden zu Beginn und am Ende ihrer Therapie befragt. Depressive Symptome sowie Angstsymptome hätten signifikant abgenommen, und die Funktionsfähigkeit im Alltag habe sich deutlich verbessert, berichtete Humer. Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit und innere Stabilität nahmen im Lauf der Therapie zu. Die Ergebnisse seien mit internationalen Studien vergleichbar, klinisch relevante Verschlechterungen seien nur selten aufgetreten. In Österreich werde der überwiegende Teil der Psychotherapien in den niedergelassenen Praxen durchgeführt, unterstrich Humer die Bedeutung der Studie für die Berufsgruppe. In die Untersuchung flossen alle in Österreich zugelassenen 23 Therapiemethoden mit ein.