Die jüngsten Fallzahlen der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis waren weit entfernt vom Rekordjahr 2020, in dem mehr als 200 stationäre FSME-Fälle registriert wurden, informierte der ÖVIH. Nicht geändert habe sich das Risiko für Menschen, die keinen Impfschutz haben. Insbesondere Personen über 50 Jahre sind häufiger und häufiger schwer von der Erkrankung betroffen, zeigen die Daten der jüngsten "Virusepidemiologischen Information" der MedUni Wien.
Wien
FSME-Fälle im Jahresvergleich leicht zurückgegangen
132 FSME-Fälle sind im Vorjahr in Österreich stationär in Spitälern behandelt worden. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum starken FSME-Jahr 2024 mit 158 Fällen, berichtete der Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) am Donnerstag per Aussendung. Die Saison 2025 lag dabei im Rahmen der "typischen jährlichen Schwankungen", erläuterte das Zentrum für Virologie der MedUni Wien aktuell auf seiner Internetseite. Die meisten Fälle, nämlich 53, gab es mit Abstand in Oberösterreich.
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