Von den zwölf Toten waren elf als Variantenfahrer, also im Nahbereich von Skipisten, unterwegs. Nur geöffnete Pisten sind gesichert, betonte Mitterer, alles, was neben den Pisten liegt, ist ungesichertes Skigelände. Das sei manchen nicht bewusst. Dazu gehören auch gesperrte Skipisten. Eine Person starb in diesen sieben Tagen als Skitourengeher in einer Lawine. Von den zwölf Opfern waren zwei aus Österreich, bei zehn handelte es sich um Touristen.
Wien
24 Tote nach Lawinenabgängen in dieser Wintersaison
Die massiven Schneefälle vergangene Woche haben zuletzt die Lawinengefahr vor allem in Westösterreich verschärft und zu zahlreichen Abgängen und Unfällen geführt. Bis Montag gab es in Österreich in der heurigen Wintersaison bereits 24 Lawinentote. Besonders unfallträchtig war der Zeitraum 15. bis 22. Februar mit zwölf Getöteten, sagte Susanna Mitterer vom Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS) am Dienstag zur APA.
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