Zuvor war bekanntgeworden, dass OpenAI das Konto der mittlerweile toten Tatverdächtigen im Juni gesperrt hatte, weil diese den KI-Chatbot zur "Förderung gewalttätiger Aktivitäten" missbraucht habe, berichtete der Sender CBC. Die Aktivitäten des Kontos hätten die Schwelle für eine Weiterleitung an die Strafverfolgungsbehörden aber nicht erreicht, zitierte der Sender aus einer Stellungnahme von OpenAI. "Wir wollen ein besseres Verständnis dafür bekommen, was geschieht und wie OpenAI vorgeht", erklärte Minister Solomon.
Ottawa/San Francisco
Fragen zur Rolle von OpenAI nach Amoklauf in Kanada
Zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen an einer Schule in Kanada werfen Chatbot-Unterhaltungen der mutmaßlichen Täterin Fragen auf. Das leitende Sicherheitsteam des ChatGPT-Entwicklers OpenAI werde am Dienstag zu Gesprächen in Ottawa erwartet, sagte der kanadische Minister für Künstliche Intelligenz, Evan Solomon. Es geht auch um den Umgang der Plattformbetreiber mit solchen Inhalten.
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