103 Soldaten erreichten an Bord des Panzerlandungsschiffs "ARM Usumacinta" den Urlaubsort Puerto Vallarta im Bundesstaat Jalisco an der Pazifikküste, wie die Zeitung "Milenio" am Dienstag berichtete. Der 59-jährige Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" kam am Sonntag infolge eines Militäreinsatzes zu seiner Festnahme im westlichen Bundesstaat Jalisco ums Leben. Daraufhin richteten Bandenmitglieder rund 250 Straßenblockaden in 20 der 32 mexikanischen Bundesstaaten ein. Geschäfte wurden in Brand gesetzt. Zu Zwischenfällen kam es auch in der Stadt Guadalajara, die einer der drei mexikanischen Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist.
Mexiko-Stadt
Nach Tötung von Drogenboss stellt Mexikos Armee Ruhe her
In Mexiko hat sich die Situation nach den Unruhen um die Tötung des Anführers eines Drogenkartells in Mexiko langsam wieder beruhigt. Den Behörden zufolge wurden bei den Auseinandersetzungen keine Ausländer verletzt, es gab jedoch zahlreiche mexikanische Opfer. Mindestens 74 Menschen starben bei Attacken des Kartells, darunter 25 Mitglieder der Nationalgarde. Marineinfanteristen sollen nun für Sicherheit sorgen.
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