In den USA ist eine Frau offenbar von einem Puma angefallen worden und gestorben. Wanderer hätten am Donnerstag im US-Bundesstaat Colorado das Tier in der Nähe der am Boden Liegenden gesehen, sagte eine Sprecherin der für Nationalparks zuständigen Behörde, Kara Van Hoose. "Als sie sich näherten, verscheuchten sie den Puma, indem sie Steine nach ihm warfen, woraufhin er schließlich davonlief." Einer der Wanderer sei Arzt, er habe keinen Puls bei der Frau feststellen können.
Gemäß den Vorschriften des Bundesstaates muss jedes Wildtier, das einen Menschen angegriffen hat, eingeschläfert werden. Die Behörden entschieden deshalb, zwei Pumas zu töten, die mutmaßlich an dem Angriff beteiligt waren. Die Kadaver der beiden Tiere werden nun untersucht, um die Umstände des Unglücks aufzuklären.
In Colorado leben etwa 3800 bis 4400 Pumas. Angriffe der Tiere sind sehr selten, wie Van Hoose betonte. Seit 1990 wurden in dem Bundesstaat 28 Angriffe registriert – der letzte tödliche ereignete sich 1999.