Der 67-Jährige stürzte eine Stiege hinunter, als er während des Alarms das Haus verlassen wollte, berichtete die Zeitung "Milenio". In der Hafenstadt Acapulco nahe dem Zentrum des Bebens wurden leichte Schäden an Fassaden, Stromausfälle und austretendes Gas gemeldet. Präsidentin Claudia Sheinbaum musste ihre morgendliche Pressekonferenz wegen des Erdbebenalarms kurz unterbrechen.

Die Westküste von Mexiko liegt am Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Region der Welt. In diesem Gebiet mit einer Gesamtlänge von 40.000 Kilometern treffen mehrere Erdplatten aufeinander. Hier ereignen sich 90 Prozent aller Erdbeben weltweit. Das letzte schwere Beben mit zahlreichen Todesopfern in Mexiko ereignete sich im September 2017 - damals kamen in dem lateinamerikanischen Land 369 Menschen ums Leben.