Rund 21.000 Menschen in Österreich sind laut der katholischen Hilfsorganisation obdach- oder wohnungslos - bei einer "doppelt so hohen Dunkelziffer". Seit 2008 sei die Zahl der registrierten Obdachlosen um 22 Prozent, also rund 4.000 Personen, gestiegen, so Schwertner. Durch die Kürzungen seien nun etwa "Tausende subsidiär Schutzberechtigte" spätestens ab 2026 "von einer Delogierung bedroht". Auch "massive" Kürzungen bei der Suchthilfe würden Wohnungslose hart treffen.
Wien
Caritas warnt vor starkem Anstieg der Obdachlosigkeit
Ab dem kommenden Jahr könnten Tausende Menschen die Wohnung verlieren, geht es nach einer Schätzung der Caritas. Die Einsparungen im Sozialbereich würden die Lage für viele Personen in Österreich nämlich verschärfen, erklärte Klaus Schwertner, Caritasdirektor der Erzdiözese Wien, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Wiener Betreuungszentrum "Gruft". "Denn es wird auch bei Menschen gespart, die schon jetzt mit dem Rücken zur Wand stehen."
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