Die geplante Verordnung will dem Handel mit illegal gezüchteten und gehandelten und oft todkranken oder misshandelten Tieren einen Riegel vorschieben. Die Bedingungen, unter denen Katzen und Hunde in europäischen Zuchteinrichtungen leben, sollen durch europaweite Mindeststandards verbessert werden. Die Regelungen zur Haltung von Zuchttieren sollen ausschließlich für professionelle Zuchtanstalten gelten, und nicht für Privathaushalte oder Bauernhofkatzen.
Brüssel/Straßburg
EU will illegalem Hunde- und Katzenhandel Kampf ansagen
Die EU will dem illegalen Handel mit Welpen und Kätzchen den Kampf ansagen: Das EU-Parlament hat am Donnerstag in Straßburg seine Position zur "EU-Verordnung für das Wohlergehen von Hunden und Katzen und ihre Rückverfolgbarkeit" angenommen. Vor allem beim Online-Kauf von Katzen und Hunden sollen Rückverfolgbarkeit und Transparenz verbessert werden. Auch eine verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung für gehandelte Hunde und Katzen ist geplant.
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