Mit bis zu drei Oktaven ist der Frequenzbereich dabei größer als beim Menschen, wie sie erhoben. Die Erkenntnisse gelten dabei für sogenannte Neuweltaffen, also die Gruppe von ursprünglichen Primaten des amerikanischen Kontinents. Zu diesen zählen beispielsweise Klammeraffen sowie Kapuziner- und Totenkopfäffchen, erklärte Hauptautor Christian T. Herbst von der Universität Wien gegenüber der APA. Dem Phänomen liegen dünne, leichte Gewebemembranen an den oberen Rändern der Stimmlippen im Kehlkopf zugrunde.
Wien
Mit stimmlicher Bandbreite: Wie Neuweltaffen "jodeln"
Affen und Menschenaffen sind die nächsten Verwandten des Menschen in der Tierwelt. Sie können nicht sprechen, aber einige von ihnen haben spezielle Strukturen im Kehlkopf, durch die sie einen Frequenzsprung erzeugen können, der ähnlich wie Jodeln klingt. Den Vergleich mit dem alpenländischen Kulturgut zieht ein internationales Forschungsteam im Journal "Philosophical Transactions of the Royal Society B" - und es analysierte die Basis für das Können bestimmter Affenarten.
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