Diese beiden Felder würden im Verbund die Neurologie in naher Zukunft "stark verändern", war sich der Neurologe sicher. "Mit Hilfe der KI können wir beispielsweise mehr Informationen über Symptome und Krankheitsbilder der Patienten sammeln, diese bündeln und damit präziser und treffsichererer agieren und vorhersagen", berichtete Kiechl. "Die KI kann den Neurologen als Letztentscheider zwar niemals ersetzen, aber doch für diesen entscheidendes Wissen zur Verfügung stellen", ergänzte die ebenfalls beim Gespräch anwesende Neurologin Bettina Pfausler, stellvertretende geschäftsführende Oberärztin der Universitätsklinik für Neurologie. Im Zusammenspiel mit für die Neurologie noch recht neuen Zelltherapien - die aktuell vor allem in der Onkologie eine Rolle spielen - sei es dann jedenfalls möglich, individuellere und speziellere und zielgerichtetere Therapien anzubieten, ergänzte Klinikdirektor Kiechl.