Abgeordnete der Europäischen Volkspartei (EVP) hatten im November zusammen mit den Rechtsaußen-Fraktionen und Teilen der Liberalen eine Abänderung der Entwaldungsverordnung im EU-Parlament durchgebracht. Geplant war ursprünglich nur, den Zeitpunkt, ab dem die Regeln des bereits beschlossenen EU-Gesetzes greifen, um zwölf Monate zu verschieben. Laut den Änderungen sollte die EU-Kommission aber auch Länder oder Regionen ohne Entwaldungsrisiko festlegen können. Da damit nicht nur die Anwendungsfristen, sondern auch inhaltliche Punkte geändert wurden, wurden die neuerlichen Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und Rat der EU-Mitgliedstaaten notwendig.