85 Prozent der Verdachtsfälle wurden im Kongo registriert. Insgesamt wurde das Mpox-Virus (früher: Affenpocken) in dem Land in gut 6.000 Fällen bestätigt. Fachleute gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Zum einen wird nur ein Teil der Menschen mit Hautausschlag getestet, zum anderen suchen vermutlich viele Betroffene gar keine Spitäler auf. Das liegt daran, dass viele sich schämen, weil Menschen sich anfangs vor allem durch Sex angesteckt haben. Die Krankheit verbreitet sich durch den direkten Kontakt von Haut oder Schleimhaut. Mittlerweile sind vielfach auch kleine Kinder betroffen.