Am Sonntag (8. September) wird der erste Vertreter der Satelliten-Konstellation - "Cluster 2", auch genannt Salsa - möglichst vollständig in der Atmosphäre verglühen. Seinen letzten heißen Tanz haben Experten der ESA minutiös geplant: Das Gerät muss nämlich gezielt in Umlaufbahnen gelenkt werden, in denen die Reibung stark genug ist, dass möglichst wenig übrig bleibt, erklärte der Leiter der Abteilung Missionsbetrieb des inneren Sonnensystems der ESA, Bruno Sousa, vor Journalisten. Die beste Lösung dafür zu finden, war nicht einfach, so der Experte. Sollte man nach der nächsten Erdumrundung wieder Kontakt zu Salsa herstellen können, kann man auch sehr genau bestimmen, wo über dem Pazifik das Spektakel stattfinden wird.