Die Bezirkshauptmannschaft erklärte das Stadtgebiet von Hollabrunn nach dem Unwetter von Freitag zum offiziellen Katastrophengebiet. Eine konkrete Schadenssumme werde sich erst im Laufe der kommenden Tage und Wochen abschätzen lassen, meinte Mikl-Leitner. Die Bezirkshauptmannschaft rechne mit einem Volumen im einstelligen Millionenbereich. "Seitens des Landes Niederösterreich werden wir die Region unterstützen und werden dazu Mittel aus dem Katastrophenfonds freigeben", kündigte die Landeshauptfrau nach einer Lagebesprechung am frühen Abend laut einer Aussendung an. Insgesamt standen in der Nacht und am Samstag 102 Feuerwehren mit 731 Mitgliedern und 167 Fahrzeugen im Einsatz.
Hollabrunn/Neunkirchen
Hollabrunn nach Unwetter zu Katastrophengebiet erklärt
Nach einem Unwetter am Freitagabend ist Hollabrunn zum Katastrophengebiet erklärt worden. Starkregen verursachte Überflutungen, am Samstag war das Aufräumen im Gange. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) kündigte nach einer Lagebesprechung Unterstützung des Landes aus dem Katastrophenfonds an. Am Samstag kam es in Niederösterreich erneut zu Unwettern. Stark betroffen war der Bezirk Neunkirchen, wo Bäche über die Ufer traten und Keller sowie Straßen geflutet wurden.
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