Die Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) und die Ärztekammer Wien hatten die "passive Impfung" gegen RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) mit Nirsevimab zuletzt für alle Säuglinge gefordert. In Deutschland wurde die Verabreichung des sogenannten monoklonalen Antikörpers auf Kassenkosten für alle Kinder bereits beschlossen. Auch Belgien, Irland und Portugal hätten in den vergangenen Wochen ein Immunisierungsprogramm mit Nirsevimab (Markenname: Beyfortus) fixiert, berichtete "Die Presse" unter Berufung auf den Hersteller Sanofi laut dessen Angaben sich eine Lieferung für Österreich bei einer etwaigen Bestellung für den kommenden Herbst/Winter nicht mehr ausginge.