"Das neugebaute Objekt ist geschlossen und das wird bis auf weiteres so bleiben", sagte auch der bosnische Menschenrechtsminister Hurtić auf der Onlineseite "Politicki". Auch er verwies auf das Fehlen der erforderlichen Baugenehmigungen sowie der Zustimmung der Gemeindebehörden. Vor allem gebe es aber in Bosnien-Herzegowina keine gesetzliche Grundlage für die in der Containeranlage geplante Internierung von Migranten. Ohne ein entsprechendes Gesetz seien keine Internierungen möglich, erläuterte Hurtić, der erst Ende Mai bei einem Besuch in Wien klar gegen die Anlage Stellung bezogen hatte. "Besonders ausführlich" habe er darüber auch mit Justizministerin Alma Zadić (Grüne) gesprochen, die selbst aus Bosnien-Herzegowina stammt.