Der iranische Armeesprecher Abolfazl Shekarchi hatte am Mittwoch mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit gedroht, falls Israel die iranische Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut attackieren sollte. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA sagte der General, in diesem Fall würden die israelischen Botschaften auf der ganzen Welt als "legitime Ziele" gelten. Der Iran verfüge über "sehr große Fähigkeiten". Bisher halte sich sein Land aus internationalen Rücksichten und Erwägungen zurück.
Wien
Drohung gegen Israels Botschaften: Behörden sensibilisiert
Nach der Drohung des Iran mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit sind die österreichischen Sicherheitsbehörden "sensibilisiert" worden. "Sie setzen in Zusammenhang mit dem Schutz von betroffenen Einrichtungen in Österreich der Lage angepasste Maßnahmen", teilte das Innenministerium mit. Etwaige Vorfälle, Äußerungen und Entwicklungen fließen in das aktuelle Lagebild ein, hieß es. Genauere Angaben konnten aus sicherheitstaktischen Gründen nicht gemacht werden.
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