Seit Anfang des Jahres seien bereits 606 Todesfälle im Mittelmeer registriert worden (Stand 24. Februar), mehr als je zuvor. Im Jahr davor waren es zu dem Zeitpunkt 285 Fälle. Es gebe Berichte über Hunderte weitere Vermisste. Die IOM ruft dazu auf, Rettungsorganisationen finanziell besser zu unterstützen, Menschenschmugglern das Handwerk zu legen und legale Migrationsmöglichkeiten zu schaffen, damit Menschen sich nicht in Gefahr begeben müssen.
Genf
Tausende Tote auf Migrationsrouten im vergangenen Jahr
Im vergangenen Jahr sind mindestens 7.667 Menschen auf Migrationsrouten weltweit verschollen oder umgekommen. Diese Fälle konnten dokumentiert werden, berichtet die UNO-Organisation für Migration (IOM). Die wahre Zahl liege wohl deutlich höher, aber viele Fälle könnten nach dem drastischen Rückgang der Gelder für Hilfsorganisationen nicht mehr dokumentiert werden. Im Jahr davor war 9.200 Todesfälle registriert worden, so viele wie nie seit Beginn der Erhebungen 2014.
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