Das erklärte die in Norwegen ansässige Menschenrechtsgruppe IHR. Aufgrund der anhaltenden Internetsperre im Iran sei es aber "äußerst schwierig, diese Berichte unabhängig zu überprüfen". Schätzungsweise 10.000 Menschen seien außerdem festgenommen worden. IHR-Chef Mahmood Amiry-Moghaddam rief die internationale Gemeinschaft auf, "die zivilen Demonstranten vor den Massentötungen durch die Islamische Republik zu schützen".
Teheran
Laut NGO mindestens 648 Demonstranten im Iran getötet
Die Zahl der Todesopfer bei den Massendemonstrationen im Iran hat sich deutlich erhöht. Mindestens 648 Demonstranten seien bei der Niederschlagung der Proteste getötet worden, darunter Minderjährige, teilte die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) am Montag mit. Unbestätigten Berichten zufolge liegt die tatsächliche Opferzahl aber deutlich höher. Laut Schätzungen sollen seit Beginn der Proteste mehr als 6.000 Menschen getötet worden sein.
© APA/AFP