Die EU-Länder seien jedoch insgesamt "auf einer Linie", erklärte Brunner am Rande eines Pressetermins in Oetz im Tiroler Ötztal in Hinblick auf das anstehende EU-Reformpaket, das Mitte 2026 in Kraft tritt. Man sei sich einig, dass die "Rückführung" von abgelehnten Asylwerbern effizienter und schneller geschehen müsse. "Aktuell wird nur einer von fünf abgelehnten Asylwerbern tatsächlich rückgeführt", sagte Brunner. Das sei schlicht "nicht akzeptabel".
Oetz/Brüssel
Migrationskommissar: Optimistisch bei Rückführungsverordnung
EU-Migrationskommissar Magnus Brunner (ÖVP) hat sich zu einem baldigen Beschluss der EU-Rückführungsverordnung für abgelehnte Asylwerber am kommenden Montag durch die EU-Innenminister "optimistisch" gezeigt. "Ich bin zuversichtlich, dass es nun bald gemeinsam mit dem Konzept zu den sicheren Drittstaaten eine Einigung gibt", sagte Brunner am Freitag zur APA. Die gegenseitige Anerkennung von Rückführungsentscheidungen der Mitgliedsstaaten war zuletzt Zankapfel gewesen.
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