"Egal, wo man politisch steht - was Charlie Kirk passiert ist, war entsetzlich und eine Tragödie", betonte Obama. Er habe viele Positionen Kirks - etwa herabwürdigende Äußerungen über schwarze Frauen wie seine Ehefrau Michelle oder Verfassungsrichterin Ketanji Brown Jackson - klar abgelehnt. Damit bezog er sich auf Kirks Behauptung, den beiden Frauen fehle es an ausreichender "geistiger Kapazität". Das ändere aber nichts daran, dass Kirks Tod ein schwerer Verlust für Familie und Anhänger sei, sagte Obama. Er trauere um ihn und mit dessen Angehörigen.
Washington
Obama nach Kirk-Attentat: USA an "Scheidepunkt"
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama warnt nach dem Attentat auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk vor einer Zunahme politisch motivierter Gewalt in den USA - und kritisiert seinen republikanischen Nachfolger Donald Trump in ungewöhnlich scharfem Ton. "Wir befinden uns zweifellos an einem Scheidepunkt", sagte der Demokrat bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Pennsylvania. Gewalt dürfe niemals als Mittel politischer Auseinandersetzung akzeptiert werden.
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