Beamte der US-Einwanderungspolizei ICE hatten im Zuge der neuen Migrationspolitik von Präsident Donald Trump am Donnerstag vergangener Woche in einer im Bau befindlichen Batteriefabrik der südkoreanischen Unternehmen Hyundai und LG in Georgia 475 Arbeiter festgenommen, die größtenteils aus Südkorea stammen. Nach einer Woche in einem Internierungslager waren sie am Donnerstag wieder freigekommen und mit Bussen zum Flughafen gebracht worden.
Washington/Seoul
Koreaner nach De-Facto-Ausweisung aus USA heimgekehrt
Gut eine Woche nach ihrer Festnahme bei einer Razzia gegen mögliche illegale Migranten in den USA sind hunderte südkoreanische Arbeiter in ihr Heimatland zurückgekehrt. Eine Chartermaschine der Fluggesellschaft Korean Air, die mit mehr als 310 Südkoreanern an Bord in Atlanta im US-Staat Georgia gestartet war, landete am Freitag am Flughafen Incheon nahe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete.