Zudem hoffen sie, Gesetzesprojekte für einen besseren Kampf gegen unerwünschte Migration und Klimaschutz voranbringen zu können. Große Herausforderungen für die dänische Ratspräsidentschaft dürften die anhaltende ungarische Blockade der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine sowie der europäische Zusammenhalt im Zollstreit mit den USA werden. Streit droht darüber hinaus beim Thema Geld, weil in den nächsten Monaten die Gespräche über den langfristigen EU-Haushalt von 2028 bis Ende 2034 beginnen sollen. Die Positionen der Mitgliedstaaten gehen weit auseinander.
Brüssel/Kopenhagen
Dänemark übernahm EU-Ratsvorsitz
Dänemark hat am Dienstag den rotierenden EU-Ratsvorsitz von Polen übernommen. Regierungsvertreter aus Kopenhagen werden damit in den kommenden sechs Monaten zahlreiche Ministertreffen leiten und als Vermittler bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den 27 EU-Staaten auftreten. Thematisch wollen die Dänen unter dem Motto "Ein starkes Europa in einer sich verändernden Welt" vor allem Projekte für die gemeinsame Aufrüstung und für mehr Wettbewerbsfähigkeit in den Fokus stellen.
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