Zehn Jahre nach dem islamistischen Anschlag auf die Pariser Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" gedenkt Frankreich am Dienstag der Opfer der Terrortat Neben Präsident Emmanuel Macron und etlichen Ministern nimmt auch die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo an dem Gedenken teil. Bei der Attacke auf die Zeitschrift sowie Angriffen auf eine Polizistin und auf einen koscheren Supermarkt in den Tagen darauf wurden insgesamt 17 Menschen getötet.

Alleine bei dem Anschlag auf "Charlie Hebdo", bei dem zwei Brüder in der Redaktion das Feuer eröffneten und ein Blutbad anrichteten, kamen damals zwölf Menschen ums Leben, darunter mehrere der bekanntesten Karikaturisten Frankreichs. Zuvor hatte das Blatt, das für seine blasphemischen Provokationen bekannt ist, Mohammed-Karikaturen verbreitet. Die drei Täter wurden damals von Sicherheitskräften erschossen.

Die Anschläge Anfang 2015 in Paris waren der Auftakt einer Serie islamistischer Terrortaten in Frankreich, bei denen mehr als 230 Menschen ums Leben kamen.