Die beiden Abgeordneten hatten bei der namentlichen Abstimmung gegen Johnson votiert - dadurch hatte es zwischenzeitlich so ausgesehen, als würde der Frontmann der Fraktion eine Schlappe einfahren. Die Abstimmung wurde jedoch zunächst nicht formal beendet und ein Ergebnis zunächst nicht offiziell verkündet. Stattdessen gab es am Rande des Plenarsaales Gespräche mit den parteiinternen Abweichlern, die daraufhin in letzter Minute ihr Votum änderten.
Washington
Republikaner Johnson als US-Parlamentspräsident bestätigt
In einer Zitterpartie ist der Republikaner Mike Johnson am Freitag in seinem Amt als Präsident des US-Repräsentantenhauses bestätigt worden. Johnson setzte sich bei der konstituierenden Sitzung der größeren US-Parlamentskammer mit der hauchdünnen Mehrheit von 218 zu 215 Stimmen durch. Die Wahl im ersten Anlauf gelang nur, weil zwei Republikaner ihre ursprünglich ablehnenden Stimmen nachträglich korrigiert hatten.
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