Marcel Hirscher erleidet Beinbruch bei Motorrad-Rallye

Der frühere Skistar Marcel Hirscher hat sich bei der Romaniacs-Motorrad-Rallye in Rumänien einen Beinbruch zugezogen. Der Salzburger postete am Donnerstag auf Instagram ein Foto von sich im Krankenhausbett in der Heimat sowie von der verschraubten Bruchstelle knapp oberhalb des linken Knöchels und ein Video.

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© APA/BARBARA GINDL
 

Hirscher, ein Freund des Dakar-Siegers Matthias Walkner, ist ein passionierter Motorrad-Geländefahrer und wagte sich heuer erstmals in das Abenteuer der Romaniacs-Rallye. Diese laut Veranstalter "härteste Enduro-Rallye der Welt" führt in den rumänischen Karpaten um die Stadt Sibiu über rund 600 Kilometer. Organisator des Rennens ist der frühere Snowboarder Martin Freinademetz.

Hirschers Unfall passierte auf der vierten Sonderprüfung am Mittwoch. "Die erste Etappe war wirklich intensiv, es war super-cool und hat mir getaugt. Nach dem ersten Stopp bin ich einige Kilometer gefahren und habe dann einen Felsen touchiert. Ich bin ziemlich hart gestürzt, das Bein ist gebrochen", schilderte der achtfache Weltcup-Gesamtsieger den Hergang auf Instagram.

Es war ein abruptes Ende für Hirscher, der sich "stark und in einem guten Flow" gefühlt hatte. Von Startposition 60 war er bis auf den 22. Platz der Silber-Gruppe vorgestoßen, schrieb der 32-Jährige. "Enduro ist ein harter Sport und verzeiht auf diesem Level und bei diesem Tempo keinen Fehler." Verletzungen seien "part of the game". Eine Rückkehr im nächsten Jahr schloss er nicht aus.

Hirscher wurde nach seinen Angaben vor Ort rasch versorgt und danach im Spital in Salzburg weiter behandelt.

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