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Fünf Soldaten bei Überfall in Somalia gestorben

Bei einem Überfall im Süden Somalias sind nach offiziellen Angaben fünf Soldaten getötet worden. Dies teilte ein Regierungsvertreter mit. Die sunnitische Terrorgruppe Al-Shabaab bekannte sich in ihrem Radiosender Andalus zu dem Anschlag. Sie gab die Zahl der getöteten Soldaten mit mindestens zehn an. Die Gruppe kämpft in dem ostafrikanischen Land seit Jahren um die Vorherrschaft.

 

Nach Regierungsangaben griffen schwer bewaffnete Kämpfer einen Militärkonvoi in der Nähe des Dorfes Tihsile rund 35 Kilometer außerhalb der Hauptstadt Mogadischu an. Der Konvoi wurde zunächst von einer am Straßenrand platzierten Bombe getroffen und dann von einer Gruppe Aufständischer beschossen.

Sieben Soldaten seien verletzt und vier Terroristen getötet worden, sagte der regionale Regierungsvertreter Abdulkadir Sidii der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Al-Shabaab kontrolliert in Somalia weite Teile des Südens und des Zentrums. Die Gruppe verübt immer wieder Anschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte.

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