APA
BNP Paribas soll Verbrechen im Sudan unterstützt haben
Die französische Großbank BNP Paribas ist wegen mutmaßlicher Beihilfe zu Menschenrechtsverstößen im Sudan ins Visier der Justiz geraten. Der internationale Dachverband der Menschenrechtsorganisationen FIDH kündigte am Donnerstag an, in Frankreich seien Ermittlungen gegen das Institut eingeleitet worden. Die Justiz geht dem Verdacht der "Beihilfe zu Menschenrechtsverstößen, Völkermord und Folter" nach. Die Fälle sollen sich vor allem in der Krisenregion Darfur ereignet haben.