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Erstmals mehr Corona-Tote in Europa als in Asien

In Europa sind inzwischen mehr Menschen an dem neuartigen Coronavirus gestorben als in Asien. Wie aus einer Auswertung offizieller Zahlen durch die AFP hervorgeht, starben bis Mittwochvormittag in Europa mindestens 3.422 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, in Asien waren es 3.384. Die meisten Todesfälle innerhalb Europas wurden aus Italien gemeldet. Dort starben bisher 2.503 Menschen.

 

Insgesamt stieg die Zahl der Todesfälle weltweit am Mittwoch auf über 8.000. Allein in den vergangenen 24 Stunden starben in Europa 684 Menschen. Europa ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen das Epizentrum der weltweiten Coronavirus-Pandemie, die ihren Ausgang im Dezember in China nahm. Insgesamt haben sich inzwischen weltweit fast 200.000 Menschen mit dem Virus infiziert.

Die Infektionszahlen durch das Coronavirus sind trotz aller Gegenmaßnahmen auch am Mittwoch stark angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) befürchtet für Deutschland bis zu zehn Millionen Kranke im Mai oder Juni, falls die getroffenen Maßnahmen nicht eingehalten werden. Es müsse gelingen, die Kontakte wirksam zu reduzieren.

Im Iran ist innerhalb von nur 24 Stunden die Zahl der Toten von 988 auf 1.135 gestiegen, sagte Vizegesundheitsminister Aliresa Raeissi am Mittwoch in Teheran. Die Zahl der offiziell erfassten Ansteckungen stieg im gleichen Zeitraum von 16.169 auf 17.361. In Spanien wurden binnen eines Tages wurden mehr als 2.500 neue Infektionen registriert. Die Zahl aller Infektionsfälle lag demnach bei 13.716 und damit um 2.538 höher als noch am Dienstag, 598 Menschen starben.

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