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Syrische Truppen beginnen Sturm auf Jihadisten-Hochburg

Syrische Regierungstruppen haben nach Angaben von Aktivisten mit dem Sturm auf die strategisch wichtige Stadt Maaret al-Numan im Nordwesten des Landes begonnen. Die von dschihadistischen Kämpfern beherrschte Stadt in der Provinz Idlib sei "vollständig umzingelt" und werde von Regierungstruppen im Westen angegriffen, erklärte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

 

Die Kämpfe verlagerten sich demnach ins Innere der Stadt. Die Offensive werde durch die russische Luftwaffe unterstützt.

Maaret al-Numan liegt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt auf der Autobahn M5, welche die Hauptstadt Damaskus mit der zweitgrößten syrischen Stadt Aleppo verbindet. Maaret al-Numan ist seit dem Jahr 2012 in den Händen von Gegnern das syrischen Machthabers Bashar al-Assad.

Seit Dezember haben Assads Truppen mit Unterstützung der russischen Luftwaffe verstärkt den Süden Idlibs angegriffen. Nach UN-Angaben wurden seit Mitte Dezember mehr als 358.000 Menschen in Idlib vertrieben.

Die Provinz Idlib sowie Teile von Aleppo werden von dem früheren Al-Kaida-Ableger Hajat Tahrir al-Scham und anderen islamistischen Milizen kontrolliert. Assad ist entschlossen, die Region wieder unter seine Kontrolle zu bringen.

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